Kostenloser Versand ab 79 €

Machen Sie Haut und Haare winterfest – so schützen Sie sich vor Trockenheit und Kälte

Brrr – es wird kälter. Die Temperaturen bewegen sich schon gefährlich nahe in Richtung Nullpunkt, langsam packen wir die dicken Stiefel und Jacken wieder aus, um unseren Kleiderschrank winterfest zu machen. Aber was ist mit unserer Haut, ist die auch schon bereit? Die Kälte ist einer der größten Feinde für zarte, gepflegte und jung aussehende Haut. Wir verraten Ihnen deshalb, wie Sie Haut und Haare optimal darauf vorbereiten.

Warum Haut und Haare im Winter leiden und uns schnell alt aussehen lassen

Jucken, spannen, rote Flecken oder Äderchen? Das sind die unangenehmen Begleiter von Schnee und Kälte. Gemeinsam mit trockener Heizungsluft sorgen die nämlich dafür, dass unsere Haut Feuchtigkeit verliert und unsere Hydrolipid-Schicht (die schützende Schicht aus Fetten und Feuchtigkeit) leidet. Je kälter es draußen wird, umso weniger Talg, also Fett, produzieren die dafür vorhandenen Drüsen unserer Haut. Schon ab Temperaturen von 8°C stellt die Haut die Talgproduktion sogar völlig ein. Außerdem ziehen sich die Blutgefäße, die unserer Haut von innen Nährstoffe liefern, jetzt zusammen und unsere Haut wird schlechter versorgt. Deshalb müssen wir unsere Pflege im Winter auf die kalten Temperaturen umstellen.

Gut eincremen – aber bitte mit den richtigen Cremes!

Eincremen hilft gegen das unangenehme Spannungsgefühl und die trockene Haut. Cremes können den Schutzmantel unserer Haut reparieren und sie mit Feuchtigkeit versorgen. Deshalb sollten wir im Winter auch besonders sorgfältig darauf achten, nach dem Baden oder dem Duschen zur Körperlotion zu greifen und regelmäßig Hand- und Gesichtscremes zu benutzen.

 

 

Aber: Viele Cremes bestehen zum Großteil aus Wasser. Im Sommer ist das auch sinnvoll, im Winter wird es zum Problem. Das Wasser sorgt für eine zusätzliche Verdunstungskälte auf der Haut. Wenn das Thermometer unter null Grad fällt, kann es sogar zu Erfrierungen der oberen Hautschichten kommen. Deshalb sollte man im Winter von sehr wasserhaltigen Gesichts- und Handcremes zu solchen wechseln, bei denen der Fettanteil überwiegt. Gute Cremes für den Winter sollten Glyzerin oder Harnstoff (Urea) beinhalten, da diese Stoffe die Feuchtigkeit in der Haut binden und außerdem als Schutzschild vor der Kälte dienen.

Unser Tipp: Eine feuchtigkeitsspendende und regenerierende Gesichts- und Handmaske kann man schnell selbst herstellen. Sie brauchen dazu nur ½ reife Avocado, 2 TL Honig und 2 EL Quark. Pürieren Sie das Fruchtfleisch der Avocado und mischen Sie es mit Quark und Honig. Anschließend die Maske auf Gesicht und Händen auftragen und ca. 10 Minuten einwirken lassen. Dann mit lauwarmem Wasser abspülen – und schon strahlt die Haut wieder.

Weniger baden und lieber zu saurer Seife greifen

Viele Seifen entziehen dem Körper zusätzlich Feuchtigkeit, weil sie einen anderen pH-Wert haben als die Haut (basisch statt leicht sauer). Heißes Händewaschen oder Baden tun ihr Übriges, sodass die leicht saure Schutzschicht unserer Haut zerstört wird. Sogenannte „Cremeseifen“ erwecken zwar den Anschein, die Hände zu pflegen, sind aber meistens auch nicht viel besser. Wer zu trockener Haut neigt, sollte deshalb im Winter unbedingt auf alkaliseifenfreie bzw. pH-neutrale Produkte (pH-Wert bei ca. 5,5) umsteigen. Die gibt es in allen möglichen Varianten und schon recht günstig im Drogeriemarkt oder in der Apotheke, z. B. als Duschgel, Handseife oder Shampoo. Auch Ölduschen oder Duschcremes können eine Alternative sein – nur hier bitte aufpassen, ob die tatsächlich alkaliseifenfrei bzw. ph-hautneutral sind oder nur schick klingen. Auf Parfüme in Seife und Duschgel sollte im Winter ebenfalls verzichtet werden, um die Haut zusätzlich zu schonen. Insgesamt sollten Sie versuchen, im Winter allgemein seltener zu Baden. Wer nicht auf die heiße Badewanne verzichten will, kann über Basenbäder (gibt es ebenfalls in der Apotheke) nachdenken.

soap-1509963_1920

 

Sonnenschutz im Winter nicht vergessen!

Wintersportler wissen, wie wichtig Sonnenschutz gerade in der kalten Jahreszeit ist. Aber nicht nur auf der Piste ist UV-Schutz wichtig. Aber auch für den normalen Winterspatziergang sollte zu einer Gesichtscreme mit einem Lichtschutzfaktor zwischen 10 und 30 gegriffen werden – denn die Sonne ist immer der Feind jung aussehender Hautund verantwortlich für ¾ der sichtbaren Hautalterungsprozesse. Aufgrund der kalten Temperaturen wird die UV-Strahlung im Winter oft unterschätzt, dabei kann sie hier durch reflektierenden Schnee sogar höher sein als im Sommer. Unsere Hautpflege kann so entstehende Fältchen und Spuren der Hautalterung zwar mildern, Vorsorge ist aber unverzichtbar.

Natürlich sollten Sie auch Ihren Lippen im Winter Sonnenschutz und Extrapflege gönnen. Wie Sie gesunden und natürlichen Lippenbalsam selbst machen können und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag von uns.

Schöne Haare – Mütze auf und eine Extraportion Pflege

Auch unsere Haare leiden unter der Kälte. Einige neigen jetzt zu fettigen, andere zu struppigen und ausgetrockneten Haaren. Ursache dafür ist meist unsere Kopfhaut. Die wird natürlich genauso strapaziert wie Gesicht und Hände. Deshalb empfiehlt sich auch hier: weniger waschen und bürsten und wenn, dann zu alkaliseifenfreien Shampoos greifen. Haarbürsten mit Naturborsten können schonen die Kopfhaut zusätzlich. Mützen können die Kopfhaut vor zu starkem Austrocknen schützen, dazu sollten sie aber auch abgesetzt werden, wenn wir wieder ins Warme kommen. Staut sich die Luft unter der Mütze, tut das der Kopfhaut nämlich auch nicht gut. Außerdem verdienen unsere Haare jetzt eine Extraportion Feuchtigkeitspflege: Conditioner, Spülung oder hier und da eine Kur zur Feuchtigkeitspflege lassen die Haare auch im Winter wieder glänzen.

Unser Tipp: Es muss nicht immer die teure Kur aus der Drogerie sein. Eine Haarmaske aus einem Eigelb, zwei Esslöffeln Olivenöl und (wer möchte) noch zwei Löffeln Joghurt oder Quark hilft auch sehr gut und ganz natürlich. Einfach ca. 30 Minuten unter einem Handtuch einwirken lassen und mit warmem Wasser ausspülen.

 




Mit diesen Tipps machen Sie Haut und Haare winterfest und kommen schön durch die kalte Jahreszeit. Haben Sie noch andere Ideen oder Anmerkungen? Erzählen Sie es uns auf Facebook.

 

 

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.