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Omas Hausmittel gegen Erkältung – was hilft wirklich und warum?

Hat es Sie dieses Jahr auch schon erwischt? Die Erkältungszeit steht wieder vor der Tür. Viele Wechsel von stickiger Heizungsluft zu nasskalten Außentemperaturen machen unserem Immunsystem gehörig zu schaffen. Das Problem: Erkältungen sind virale Infekte und können deshalb nicht mit Medikamenten bekämpft werden, sondern unser Körper muss alleine mit den Krankheitserregern fertig werden. Tabletten uns Säfte aus der Apotheke können zwar die Symptome lindern und unser Immunsystem bei seinem Kampf unterstützen, mehr aber auch nicht. Sollte man also doch lieber zuOmas alten Hausmitteln greifen, um gegen Schnupfen, Husten und Heiserkeit anzukommen? Wir haben uns schlau gemacht, was wirklich hilft.

Zwiebelsaft gegen Husten und Halsschmerz – besser als es klingt

Besser als so mancher Hustensirup aus der Apotheke hilft tatsächlich selbstgemachter Zwiebelsaft. Dazu einfach eine Zwiebel in kleine Würfel schneiden und mit Kandiszucker oder Honig bedecken, kurz bei leichter Hitze aufkochen und eine Weile stehen lassen. Danach mit Hilfe eines Siebes Teelöffelweise entnehmen. Der Sirup schmeckt deutlich leckerer als er klingt und enthält ätherische Öle, schwefelhaltige Verbindungen und Flavonoide. Schon ein Teelöffel alle 3 Stunden wirkt schleimlösend und entzündungshemmend. Auch der Honig trägt mit seiner antibakteriellen Wirkung dazu bei, dass vor allem Hustenreiz gelindert wird.

Die desinfizierende Wirkung der Zwiebel kann man sich auch mit einem Zwiebel-Tee zu nutzen machen. Dazu eine in Scheiben geschnittene Zwiebel in heißem Wasser kochen und mit Honig oder Zucker süßen. So können Erkältungssymptome sofort gelindert werden und die Krankheit verschwindet durchschnittlich einen Tag früher.

Zwiebelsaft-gegen-Husten

 

 Tief einatmen – Atemwege frei durch Inhalation

Damit unser Immunsystem arbeiten kann, brauchen wir vor allem eines: Schlaf. Davon halten uns bei Erkältung aber oft eine verstopfte Nase und ein schmerzender Hals ab. Eine kleine Inhalations- und Gurgelkur am Abend kann da Abhilfe schaffen. Am besten Kamillenblüten, Thymian oder Teebaum-/Eukalyptusöl in eine Schüssel geben und mit heißem Wasser übergießen. Beugen Sie sich anschließend über die Schüssel, legen Sie sich ein Handtuch über den Kopf und atmen sie etwa eine Minuten lang tief ein. Gegen Halsschmerzen hilft Gurgeln mit lauwarmem Salzwasser. Weil das nicht besonders gut schmeckt empfehlen wir, danach ein leckeres Hustenbonbon zu lutschen. Das hilft, damit die Atemwege nicht erneut austrocknen.

Hühnersuppe: Antibakterieller Alleskönner

Gliederschmerzen, Unwohlsein, Erkältungssymptome? Da hilft eine starke Hühnerbrühe, das ist sogar wissenschaftlich belegt. Hühnersuppe enthält nämlich diverse antibakterielle und antivirale Stoffe, die zum Beispiel bestimmte weiße Blutkörperchen hemmen, welche für Entzündungen im Körper mitverantwortlich sind. Außerdem sind im Huhn große Mengen an Zink enthalten – ein Mineralstoff, der fürs Immunsystem sehr wichtig ist und vom Körper hier besonders gut aufgenommen werden kann. Zuletzt erhöht der Genuss einer heißen Suppe noch die Körpertemperatur, was dem Körper hilft, Erreger abzutöten. Um von all diesen gesunden Inhaltsstoffen zu profitieren, müssen Sie allerdings mindestens zwei Teller Suppe am Tag essen. Sie können die erkältungshemmende Wirkung von Hühnersuppe sogar noch verstärken, indem Sie ein wenig Chili und Vitamin-C-reiche Ingwerwurzel hinzugeben. Wir haben unser einfaches und schnelles Hühnersuppen-Rezept, das Sie auch mit Schnupfnase noch kochen können, hier für Sie notiert.

Die einfache Hühnersuppe: Eine Zwiebel fein würfeln und anbraten, Lauch, Sellerie, Karotten und Ingwer ebenfalls fein gewürfelt hinzugeben, kurz anbraten und mit Wasser oder Brühe aufgießen. Die Brühe mit dem Suppenhuhn, Lorbeerblättern, etwas Chili und Wacholderbeeren 1,5 Stunden köcheln lassen (im Schnellkochtopf ist das Huhn in 30 Minuten durch). Ein paar Suppennudeln (wer keine Nudeln mag, kann auch Bohnen verwenden) hinzugeben, genießen und gesund werden.

Huhnersuppe

 

Wie Wärme und „viel Flüssigkeit“ wirklich helfen können

Viele Erreger mögen Wärme nicht, weshalb Fieber auch erst einmal nichts Schlechtes ist. Gerade Schnupfenviren überleben 38.5 Grad normalerweise nicht. Deshalb sollte man, solange es nicht zu schlimm ist, auch lieber viel trinken und schlafen, statt Fieber zu unterdrücken. Pro Grad Fieber sollte man etwa einen Liter mehr am Tag trinken als normalerweise, am besten Linden- oder Holunderblütentee mit Honig. Der hilft nämlich zudem noch gegen andere Erkältungssymptome.

Wird das Fieber zu hoch, kann es aber auch für unseren Körper zu viel werden. Dann sollten Sie nicht zusätzlich baden, das belastet den Kreislauf zu sehr. Gegen hohes Fieber können Essigwickel helfen. Einfach kaltes Wasser und Essig zu gleichen Teilen mischen und Tücher darin tränken. Die Wickel um die Waden legen und ein Frotteehandtuch darum schlagen. Der Rest vom Körper sollte während dieser Prozedur unbedingt warm gehalten werden. Wenn Sie die Wickel zwei bis drei Mal wechseln, sollte das Fieber zurückgehen. Bleibt es trotzdem länger hoch: unbedingt zum Arzt gehen!

 



 


Hoffentlich werden Sie mit diesen Tipps bald wieder gesund. Wir wünschen: Gute Besserung! Haben Sie noch weitere Hausrezepte? Verraten Sie sie uns und den anderen Leserinnen auf Facebook!

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