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Omas Lebkuchen – klassisch oder mal ganz anders

Eine kleine Zeitreise: Die Geschichte der Lebkuchen

Schon die alten Ägypter kannten vor über 2000 Jahren Honigkuchen, hier in Deutschland wurden sie erst ab dem 12. Jahrhundert so richtig bekannt. Lebkuchen galten dank Honig und Gewürzen zurecht als Heilmittel und verdauungsfördernd und keineswegs als ungesunde Süßigkeit. Sie durften auch in der Fastenzeit genascht werden, weshalb Lebkuchen sogar in Klöstern gebacken wurden und gemeinsam mit starkem Bier ganze Mahlzeiten ersetzten.

Im 16. Jahrhundert verschob sich der Lebkuchenbrauch dann auch auf Weihnachten, da auch hier gefastet wurde und das mit so leckerem Gebäck natürlich besonders einfach ist. In Handelsmetropolen wurden die Honigkuchen jetzt mit Nüssen und neuen, exotischen Gewürzen wie Kardamom oder Koriander und schwarzem Pfeffer verfeinert – der Name „Pfefferkuchen“ entstand. Der „Pfefferküchler“ war übrigens bis 1990 ein anerkannter Handwerksberuf in der DDR. Heute gibt es „German Lebkuchen“ in unzähligen verschiedenen Varianten auf der ganzen Welt zu Weihnachten.

Omas Lebkuchen – Das Grundrezept

Die klassischen Lebkuchen-Männchen selbst zu backen ist einfacher, als man denkt. Für das Grundrezept brauchen Sie nur:

  • > 400g Mehl                                                   
  • > 100g Butter
  • > 100g brauner Zucker
  • > 225g Honig
  • > 1 Ei
  • > 1 TL Backpulver
  • > 1 EL Kakao
  • > 1 Päckchen fertiges Lebkuchengewürz 
  •    oder(jeweils gemahlen) 30g Zimt, 10g Nelken, 
  •    2g Piment, 2g Muskat, 2g Koriander,
  •    2g Kardamom und 2g Ingwerpulver

Unser Tipp: Am besten, Sie mischen gleich eine größere Menge Lebkuchengewürz an. Das Aroma hält leicht zwei bis drei Weihnachten lang und ein Beutelchen mit selbstgemachtem Gewürz kann auch prima verschenkt werden.

Mischen Sie Zucker, Honig und Butter in einem Topf und erhitzen Sie alles, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Die Mischung muss anschließend abkühlen, dann können Mehl, Backpulver und Gewürze untergehoben und das Ei hinzugegeben werden. Am leichtesten geht es, wenn Sie die Mischung mit den Knethaken des Handmixers zu einem glatten Teig verkneten. Dieser muss dann zwei Stunden lang bei Zimmertemperatur ruhen. Danach können Sie den Teig einen halben Zentimeter dick ausrollen und beliebige (am besten nicht zu kleine) Formen ausstechen. Nach etwa 13 Minuten im Backofen (Ober-/Unterhitze: 180 Grad; Umluft: 160 Grad) sind die Lebkuchen fertig und können verziert werden. Nickt vergessen: Wenn sie an den Baum sollen, nicht vergessen vor dem Backen ein Loch für ein Aufhänge-Band in den Teig zu stechen.

Mal ein etwas anderer Lebkuchen gefragt? Mit 2 EL Limettensaft, einer guten Prise Chili und Kokosraspeln können Sie dem Grundrezept ganz leicht eine exotische Note verpassen.

Lebkuchen dekorieren

Um die Lebkuchen noch schöner zu gestalten, können Sie sie noch mit Zuckerguss dekorieren. Dazu müssen Sie nur zwei Eiweiß schaumig schlagen und 500g gesiebten Puderzucker vorsichtig untergeben. Füllen Sie die Masse in einen Spritzbeutel oder einfach in einen Gefrierbeutel und schneiden Sie nur eine winzige Ecke auf – dann können Sie kreativ werden. Wer ein bisschen mehr Farbe will, kann vor dem Schlagen noch flüssige Lebensmittelfarbe (zum Beispiel weihnachtliches rot oder grün) zum Eiweiß geben.

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Lebkuchenlikör – Ein festlicher Genuss

Sie können Lebkuchen auch mal ganz anders genießen – nämlich als leckeren Likör. Der ist schnell gemacht und ein echter Hit im Advent. Was Sie für einen halben Liter Likör brauchen:

  • > 350 ml Sahne
  • > 130 ml Wodka
  • > 70 ml Whiskey
  • > 5 EL Nutella
  • > 3 TL Puderzucker
  • > 2 TL Lebkuchengewürz
  • > Eine Prise Bourbon-Vanille

Vermischen Sie die Zutaten einfach miteinander bis sich das Nutella aufgelöst hat und füllen Sie den Likör in eine Flasche. Wer es etwas cremiger mag, kann die Sahne auch vorher noch leicht anschlagen. Am besten bis zum Genießen im Kühlschrank aufbewahren. Übrigens: Auch heiß gemacht schmeckt der Likör sehr gut.

 



 


Dann lassen Sie sich die weihnachtliche Vorfreude mal schmecken und genießen Sie den Advent. Haben Sie noch andere Rezeptideen? Wir freuen uns auf Facebook darüber!

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